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Siebenschläfer bekämpfen durch Kammerjäger

Wissenschaftlicher Name:

Glis glis
Siebenschläfer bekämpfen durch Kammerjäger

Siebenschläfer

Vermutlich haben viele Menschen noch nie einen Siebenschläfer gesehen. Der Grund dafür ist, dass die Tiere ausschließlich nachts aktiv sind. Mit seinem buschigen Schwanz erinnert das Tier ein wenig an ein Eichhörnchen. Der Name Siebenschläfer bezieht sich auf den außergewöhnlich langen Winterschlaf der Tiere von Oktober bis Mai. Er kommt in Europa von Nordspanien bis hin zum Kaukasus vor. In Deutschland sind viele von ihnen südlich der Mittelgebirge zu finden. Der Siebenschläfer gehört in Deutschland zu den geschützten Tierarten. Daher ist eine Bekämpfung nur in Ausnahmefälle erlaubt. Dennoch kann er in Häusern immer wieder als Lästling oder gar als Schädling auftreten.

Informationen zum Siebenschläfer

Das kleine Nagetier besitzt ein graues Fell und wird bis zu 32 Zentimeter lang. Die Hälfte seiner Größe macht der Schwanz aus. Die Augen des Siebenschläfers sind auffallend groß, was aber bei nachtaktiven Tieren üblich ist. Die Ohren sind dagegen relativ klein und rundlich. Siebenschläfer halten einen langen Winterschlaf. Sie erwachen gewöhnlich erst im Mai aus dem Winterschlaf und sind dann nur bis Oktober aktiv. Von Oktober bis Mai überwintern sie in selbst gegrabenen Erdhöhlen. Siebenschläfer ernähren sich überwiegend von Rinden, Knospen, Blättern, Früchten und Samen von Laubbäumen. Hier gehören vor allem Eicheln und Bucheckern zu den Nahrungsquellen. Siebenschläfer halten sich am Tag meistens einzeln oder in kleinen Gruppen in Baumhöhlen oder Nistkästen auf. Im Spätsommer kommen vier bis sechs Junge zur Welt, die zwar bereits im Alter von sechs bis sieben Wochen selbstständig werden, oft aber auch noch gemeinsam mit der Mutter überwintern. Siebenschläfer leben meist in Laub- und Mischwäldern mit vielen Eichen und Buchen. Immer wieder sind sie aber auch in Parks sowie in Obst- und Weingärten zu finden. Als Kulturfolger tritt der Siebenschläfer auch in Orten und Städten in der Nähe von Menschen auf. Hier sind sie oft auf Dachböden von Häusern zu finden. Der Siebenschläfer kann sowohl in bewohnten wie auch in unbewohnten Gebäuden leben.

Welchen richtet der Siebenschläfer an?

Wenn der Siebenschläfer in Gebäuden zu finden ist, fällt er meist durch Nagespuren, Kot oder Lärm in der Nacht auf. Gerade Häuser in der Nähe von Wäldern können den Siebenschläfer anlocken. Hier findet er dann einen Platz auf dem Dachboden oder im Dachgebälk. Die Tiere sind verhältnismäßig klein und finden damit oft eine Öffnung, die den Weg zum Dachboden für sie freimacht. Die Schäden, die durch den Siebenschläfer in Häusern verursacht werden, ähnelnd den Problemen wie bei Hausmäusen und Wanderratten. Sie können elektrische Leitungen annagen oder Lebensmittel verschmutzen. Auch Möbel können durch Nage- oder Kratzspuren beschädigt werden. Vor allem aber kann die nächtliche Lärmbelästigung sehr extrem sein. Darüber hinaus werden durch den Kot und den Urin der Tiere oft Fliegen und andere Schädlinge angelockt und sie verunreinigen damit ihren Aufenthaltsort.

Unter Umständen kann der Siebenschläfer sogar hohe wirtschaftliche Schäden anrichten. Siebenschläfer haben beispielsweise auch in der Traubenernte oder in der Forstwirtschaft Schäden verursacht. Allein das Abnagen von Baumrinden kann mancherorts zu empfindlichen Schäden in Wäldern führen.

Wie wird der Siebenschläfer bekämpft?

Der Siebenschläfer gehört in Deutschland zu den besonders geschützten Tierarten. Eine Bekämpfung der Tiere ist unter normalen Bedingungen verboten. Nur in besonders begründeten Ausnahmefällen ist eine Bekämpfung möglich. Dazu muss die für den Naturschutz in der Region zuständige Behörde eine entsprechende Ausnahmeregelung erteilen. Wenn Sie also vermuten, dass sich ein Siebenschläfer auf Ihren Dachboden aufhält, sollten Sie einen Schädlingsbekämpfer darüber informieren. Dieser wird sich die Situation bei Ihnen vor Ort anschauen und gemeinsam mit Ihnen entscheiden, ob eine Ausnahme zu Bekämpfung des Siebenschläfers vorliegt. In diesem Fall wird der Schädlingsbekämpfer Kontakt zu den zuständigen Behörden aufnehmen. Unter Umständen ist aber auch eine andere Lösung bei Ihnen vor Ort möglich. Beispielsweise kann der Schädlingsbekämpfer das Tier fangen und in einem Laubwald wieder freilassen. Das Freilassen darf allerdings nur von Mai bis September – also nicht in den Monaten, in denen das Tier seinen Winterschlaf hält – erfolgen. Einige Tierheime nehmen Siebenschläfer über die Wintermonate bei sich auf, bis eine Freilassung möglich ist. Bislang gibt es keine Methode zur Bekämpfung des Siebenschläfers, die im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben erlaubt ist.


 

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Schädlingsbekämpfung durch zertifizierten Fachbetrieb

Schädlingsbekämpfung Bischof ist ihr zertifizierter Schädlingsbekämpfer in Franken. Mit seinen Niederlassungen in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Neumarkt / Oberpfalz kann ganz Franken betreut werden. Das Einzugsgebiet umfasst: Hersbruck, Lauf, Wendelstein, Altdorf, Feucht, Bad Windsheim, Neustadt a. d. Aisch, Langenzenn, Ansbach, Heilsbronn, Bamberg, Forchheim, Bayreuth, Ebermannstadt, Höchstadt, Hirschaid, Amberg und Sulzbach-Rosenberg.

Der Schädling Profi Volker Bischof und sein Team bekämpfen folgende Schädlinge: Marder, Bettwanzen, Tauben, Wespen, Hornissen, Schaben, Motten, Käfer, Ratten, Mäuse, Flöhe, Läuse, Zecken, Asseln und Ameisen.