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Hornissen Umsiedlung durch Kammerjäger

Die Hornissenköniginnen und ihre Arbeiterinnen werden deutlich größer als ihre Verwandten der Deutschen Wespen oder der Gewöhnlichen Wespe. Auch wenn Hornissen schmerzhaft zustechen und besonders bei Allergikern auch gesundheitliche Folgen auslösen können, sind Hornissen in der Natur durchaus nützliche Tiere. Ihre Stiche sind zudem weniger gefährlich, als oft angenommen. Die Arbeiterinnen sammeln Fliegen und andere schädliche Insektenarten, um diese an den Nachwuchs zu verfüttern. Mittlerweile sind Hornissen in Deutschland recht selten geworden. Daher dürfen sie auch nicht bekämpft werden. Lediglich eine Umsiedlung des Hornissennestes kommt in Ausnahmefällen infrage, aber auch hierfür ist eine spezielle Genehmigung notwendig.

Informationen zur Hornisse

Die Hornisse ist die größte Wespenart in Deutschland. Die Königinnen können bis zu dreieinhalb Zentimetern groß werden. Und die Arbeiterinnen werden immerhin bis zu 25 Millimeter lang. Auch bei der Farbe sind Hornissen leicht von Wespen zu unterscheiden. Während Wespen meist schwarz-gelb gefärbt sind, kommt bei Hornissen am Kopf und am mittleren Körperabschnitt ein hoher Rotanteil zum Vorschein. Oft ist auf dem mittleren Körperabschnitt gar keine gelbe Färbung zu sehen.

Wie auch bei den Wespen gibt es in jedem Hornissenvolk immer nur eine Königin. Ihre Aufgabe ist die Eiablage. Um die Beschaffung von Nahrung und die Aufzucht der Larven kümmern sich die Arbeiterinnen. Im Herbst schlüpfen daraus neue Jungköniginnen und Männchen. An einem sonnigen Herbsttag verlassen diese das Nest zur Paarung. Allerdings überleben nur die Jungköniginnen den Winter. Sie gründen im darauffolgenden Frühjahr eine neue Hornissenkolonie. Die übrigen Hornissen der Kolonie sterben im Herbst.

In der freien Natur bauen Hornissen ihre Nester in Baumhöhlen. Immer wieder findet man aber auch Hornissennester in Rollladenkästen oder im Gartenschuppen. Hornissen kommen fast nur noch in Wäldern, in denen viele alte Eichen stehen, recht häufig vor. Hier finden sie Baum- und Asthöhlen, die für sie ideal zum Nestbau sind.

Welchen Schaden richtet die Hornisse an?

Oft wird der Spruch: „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen, sieben Stiche ein Pferd“ verbreitet. Dies ist jedoch falsch. Hornissenstiche sind weniger gefährlich, als gemeinhin angenommen. Der Stich einer Hornisse ist nicht gefährlicher, als ein Wespen- oder Bienenstich. Allerdings sollten Menschen, die allergisch auf Insektenstiche reagieren, nach einem Hornissenstich zum Arzt gehen. Auch Stiche im Mund- oder Halsbereich können gefährlich sein, wenn sie stark anschwellen.

Hornissen werden im Gegensatz zu Wespen nicht von Kuchen, Cola oder anderen Nahrungsmitteln mit Zucker angelockt. Die Hornisse sticht zudem nur dann, wenn sie sich oder ihr Nest bedroht fühlt. Daher lautete die Devise bei Hornissen immer: Ruhe bewahren. Sogar in der Nähe ihres Nestes sind Hornissen oft entspannter, als so manche Wespen.

Hornissen sind häufig in der Dämmerung oder sogar noch bei Anbruch der Nacht unterwegs, um Nahrung zu suchen. Dabei werden sie von Lichtquellen angezogen und fliegen damit häufig durch geöffnete Fenster. Wenn eine Hornisse im Schlaf- oder Wohnzimmer auftaucht, fliegt sie meist von selbst wieder hinaus, wenn man das Licht löscht und das Fenster weit öffnet. Auch ein Insektenschutzgitter verhindert, dass die Tiere ins Haus fliegen.

Wie wird die Hornisse bekämpft?

Es gibt immer weniger Hornissen in Deutschland. Daher gehören diese Insekten zu den streng geschützten Tierarten. Die Tiere dürfen nicht getötet werden und die Hornissennester dürfen nur in Ausnahmefällen entfernt oder umgesiedelt werden. Hierfür benötigt man eine Ausnahmegenehmigung von der Behörde, die in der Region für den Naturschutz zuständig ist. Die Entfernung eines Hornissennestes ohne Ausnahmegenehmigung ist strafbar. Auch eine Bekämpfung der Tiere mit Insektiziden ist nicht erlaubt. Wenn Sie bei sich zu Hause ein Hornissennest finden, sollten Sie einen Schädlingsbekämpfer darüber informieren.

Dieser kann vor Ort die möglichen Gefahren, die von dem Hornissennest ausgehen, einschätzen. Wenn es nicht möglich ist, das Nest an seinem Ort bestehen zu lassen, kann eine fachmännische Umsiedlung des Hornissennestes eine Lösung sein. Die Umsiedlung eines Hornissennestes ist eine schwierige und zeitaufwendige Aufgabe. Zunächst muss das Hornissennest erreichbar sein. Danach versucht man, möglichst viele Hornissen, darunter im besten Fall die Königin, zu fangen. Erst dann sichert man das Hornissennest mitsamt, der Waben, in denen Eier und Larven zu finden sind. Nun können die Tiere und das Nest an einen anderen Ort transportiert werden. Dort stellt man das Nest wieder auf. Dazu kann man beispielsweise einen speziellen Hornissenkasten nutzen. Diese Arbeit muss sehr schonend erfolgen, damit die Tiere eine Überlebenschance haben. Auch der neue Standort muss gut ausgewählt werden.


 

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Der Schädling Profi Volker Bischof und sein Team bekämpfen folgende Schädlinge: Marder, Bettwanzen, Tauben, Wespen, Hornissen, Schaben, Motten, Käfer, Ratten, Mäuse, Flöhe, Läuse, Zecken, Asseln und Ameisen.