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Lindenwanze bekämpfen

Wissenschaftlicher Name:

Oxycarenus lavaterae

Wir sorgen wieder für ein gesundes Zuhause, Bischof Schädlingsbekämpfung - Ihr Schädlings-Profi.

Der Schädlings-Profi hat sich auf die Bekämpfung der Lindenwanz spezialisiert und weiß, welche Methoden erfolgreich sind. Denn wir möchten, dass Ihre Gesundheit im Vordergrund steht.

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Besichtigung und Beratung vor Ort vom Schädlings-Profi - Volker Bischof und seinem Team.

Die Lindenwanze – Schädling oder harmloser Lästling?

Lindenwanzen leben erst seit wenigen Jahren in Deutschland. Ursprünglich stammen sie aus südlicheren Gefilden. Mittlerweile sind sie in der nördlichen Schweiz, in Österreich und Teilen der Bundesrepublik verbreitet. Die Lästlinge heißen auch Malvenwanzen. Sie versammeln sich in großen Kolonien an Bäumen, hauptsächlich Lindenstämmen. Weder für die Pflanzen noch für den Menschen stellen die Tierchen eine Gefahr dar. Äußerlich sind die Wanzen an ihrer schwarzen Farbe und der leuchtend silbernen Membran zu erkennen. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzenteilen, vorzugsweise von Linden und Malvengewächsen. Alternativ nutzen sie Haselnusssträucher als Nahrungsquelle. Paaren sich die Tiere, legen die Weibchen die Eier in den Ritzen der Pflanzenrinde ab. Die Entwicklung von der Larve bis zur ausgewachsenen Wanze dauert länger als einen Monat. Sammeln sich die Insekten an Lindenstämmen, bereiten sie sich für die Überwinterung vor.

Häufige Gäste im Garten – Lindenwanzen

Bei den Lindenwanzen sind die Weibchen größer als ihre männlichen Artgenossen. Während diese im Durchschnitt eine Körperlänge von fünf Millimetern  erreichen, wachsen die Weibchen bis zu sechs Millimetern. Die Insekten sind überwiegend schwarz gefärbt und besitzen ein rotes Hinterteil. Aus dem Grund ähneln sie den Feuerwanzen. Die Membran der Vorderflügel zeigt sich farblos und transparent. Oftmals wirkt sie weiß bis silbern-glänzend. Die Nymphen der Art besitzen einen schwarzen Kopf und ebenfalls ein rotes Hinterteil. Im Gegensatz zu den ausgewachsenen Tieren besitzen sie am Rumpf keine ziegelrote Färbung. Stattdessen sind ihre Flügelscheiden vollständig schwarz.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Lindenwanzen befindet sich im Mittelmeerraum. Ebenso kommen sie im Westen Nordafrikas und auf den Kanaren häufig vor. Seit den 1990er-Jahren breiten sich die Wanzen in den Norden und Osten Europas aus. Im Jahr 2000 waren sie bereits in Ungarn, Bulgarien und der Slowakei anzutreffen. Seit 2001 vermehren sich die Sichtungen in Österreich und Deutschland. Waren sie zunächst nur im Rheintal ansässig, können Lindenwanzen mittlerweile zu den häufigen Lästlingen in deutschen Gärten gezählt werden. Im Norden Deutschlands konnte sich die Art bislang noch nicht fest etablieren. Dennoch können Einzelfunde auftreten. Vorwiegend siedeln sich die Lindenwanzen an Malvengewächsen an. Dazu gehören beispielsweise:

  • Eibisch,
  • Hibiskus,
  • Malven
  • und Strauchpappeln.

Naht der Herbst, sammeln sich die Insekten in großen Kolonien an den Stämmen und Ästen der Linde. Sie überwintern als Imagines. Der Fachbegriff bezeichnet, aus den Jugendstadien hervorgegangene Insekten, die geschlechtsreif sind. Oftmals wird das Massenauftreten der Lindenwanze beobachtet.

Keine Gefahr für Menschen, Tiere und Pflanzen

Bei der Lindenwanze handelt es sich lediglich um einen Lästling. Die Insekten richten keinen Schaden bei Pflanzen an. Sie versammeln sich an den Stämmen ihrer Wirtsbäume, um ein geeignetes Winterquartier zu finden. Vorwiegend im Herbst und in den ersten warmen Tagen des Frühlings fallen Gartenbesitzern die Kolonien der Tiere ins Auge. Obgleich die Wanzen den Pflanzensaft aus den Lindenblättern sowie aus unverholzten Trieben fressen, drohen den Bäumen keine bleibenden Folgen. Der Kontakt mit Lindenwanzen ist für Haustiere und den Menschen vollkommen harmlos. Allerdings stören Sie sich unter Umständen an dem Massenauftreten der Insekten. Die Lindenwanzen dringen mit Vorliebe in den Rindenritzen der Wirtsbäume ein. Diese Ritzen bestehen bereits und werden nicht durch die Lästlinge verursacht. Hier suchen sie nach Wärme für die Überwinterung. Jedoch überleben nur die wenigsten Tiere die deutschen Winter. Durch das zunehmend mildere Klima in den Wintermonaten könnte sich das zukünftig ändern. Das würde die Ausbreitung der Lindenwanze deutschlandweit begünstigen.

Wie können Sie die Lindenwanze nachhaltig bekämpfen?

Da Lindenwanzen keinen Schaden anrichten, sollten Sie auf chemische Bekämpfungsmittel verzichten. Möchten Sie die Tiere von einem Lindenstamm vertreiben, können Sie auf Hausmittel zurückgreifen. Beispielsweise eignet sich ein Gemisch aus Wasser und einem biologisch abbaubaren Spülmittel. Säubern Sie mit dem seifigen Wasser regelmäßig den Stamm der Linde sowie den umgebenden Boden. Auf die Weise können Sie die Wanzen vergällen. Befinden sich in der Nähe des Baums Pflanzen, die auf das Gemisch empfindlich reagieren, füllen Sie das mit Spülmittel versehene Wasser in einer Sprühflasche. Sprühen Sie die Lindenwanzen direkt an. Mit dieser Mischung können Sie auch Blattläuse bekämpfen, während Pflanzen keine Gefahr droht.

Sammeln sich die Lindenwanzen für den Winterschlaf in Kolonien, bilden sie einen festen Verband. Sie können die Tiere mit einem Handbesen vorsichtig aus den Rindenritzen kehren und mit einem Kehrblech entfernen. Statt die Tierchen zu eliminieren, können Sie sie außerhalb Ihres Gartens aussetzen. Eine weitere Alternative besteht darin, die Malvengewächse und Linden mit der Wurzel aus der Erde zu entfernen. In dem Fall suchen sich, die Lindenwanzen einen anderen Lebensraum mit einem vorhandenen Nahrungsangebot. Bedenken Sie jedoch, dass die Tierchen die Samen von Malvengewächsen zusammentragen. Das heißt, die Pflanzen sprießen im nächsten Frühjahr erneut und ziehen die Lästlinge erneut an. Übrigens: Das Zertreten oder Zerquetschen der Lindenwanzen beugt einem erneuten Befall kaum vor. Die Insekten neigen zu einer starken Vermehrung. Für eine nachhaltige Bekämpfung nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie kostenfrei.



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Hema Wahab
AM 15. Oktober 2018

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AM 06. September 2018

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Die Beratung vorab war sehr informativ und offen, auch mögliche Probleme wurden angesprochen. - Der Mitarbeiter kam pünktlich und hat sicher der Sache sehr professionell angenommen und Tipps für das künftige behandeln gegeben. - Das Ergebnis war eindeutig: Die Plage war beseitigt. - Fazit: zwar nicht gerade günstig, aber professionell.

N.N
AM 10. August 2018

BEWERTET.DE